Geschichte
Ancient Apocalypse
Staffel 2, Folge 5 von 6
Reportage
D/GB 2022
ab 12
45 Min.
Stereo
16:9
Angkor Wat
Das Khmer-Reich war eine mächtige Hochkultur in Südostasien. Ihre Stärken lagen im Wassermanagement und Reisanbau. Doch das Wassernetz konnte das Wachstum nicht bewältigen, was zum Untergang führte. Warum verschwinden Zivilisationen?
Zwischen dem 9. und dem 15. Jahrhundert ist das Reich der Khmer eine der mächtigsten Hochkulturen Südostasiens. Seine Stärken erweisen sich als fatal und führen zum Untergang. Der Schlüssel zum Erfolg der Khmer liegt in der Beherrschung des Wassermanagements und des Reisanbaus. Sie bauen komplexe Systeme aus Kanälen und Stauseen und sichern so die Versorgung der Bevölkerung. Ihre Großstadt Angkor wird so zur größten Stadt der Welt. Doch ihr weit verzweigtes Wassernetz kann das enorme Wachstum des Khmer-Reiches nicht dauerhaft tragen. Eine Dürre und darauffolgende Jahre mit starken Monsunregenfällen lassen das System zusammenbrechen. Die gigantischen Tempelstädte werden aufgegeben und dem Regenwald überlassen. "Ancient Apocalypse" - ein faszinierendes Panorama aus Legenden und neuesten Fakten. Die Reihe begleitet Forscherinnen und Forscher auf der Suche nach den Ursachen für den Untergang einiger der faszinierendsten Kulturen der Geschichte. Jeder Kontinent hat seine versunkenen Stätten - Orte, an denen nur noch Ruinen von der Existenz eines Volkes zeugen. Sie sind unter der Erde begraben, vom Dschungel überwuchert oder von einer modernen Großstadt überbaut. Bei allen stellen sich die gleichen Fragen: Wie konnte etwas so Großes einfach verschwinden? Warum gehen Zivilisationen unter?
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Mitwirkende
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