DDR-Indianerfilm über furchtbares Massaker
Western
Apachen
Spielfilm
DDR/RUM/SU 1973
ab 16
90 Min. (94 Min.)
16:9
Im Mexiko des Jahres 1840 überlebt der Apachenhäuptling Ulzana ein Massaker an den Mimbreno-Apachen. Mit dem Rest seiner Krieger zieht er aus, um sich an den weißen Skalpjägern zu rächen.
Mexiko im Jahr 1840. In der Umgebung von Santa Rita, nicht weit von der amerikanischen Grenze entfernt, leben Mexikaner und Apachen friedlich miteinander. Als Lohn dafür, dass er die auf dem Gebiet der Mimbreno-Apachen gelegenen Kupfervorkommen ausbeuten darf, versorgt der mexikanische Minenbesitzer Ramon die Indianer mit Nahrungsmitteln und gibt einmal im Jahr ein rauschendes Fest für sie. Als amerikanische Gesellschaften in dieser Grenzregion riesige Silbervorkommen entdecken, ist es mit dem Frieden zwischen Rot und Weiß bald vorbei. Die feindselige Spannung, die sich zwischen der US- und der mexikanischen Regierung aufbaut, droht zum Krieg zu führen. Die politisch brisante Lage macht sich eine Horde skrupelloser weißer Skalpjäger zunutze. Sie nehmen den mexikanischen Minenbesitzer in Hausarrest, das Jahresfest aber findet wie gewohnt statt. Alles scheint seinen normalen Weg zu gehen, doch auf dem Höhepunkt der Festlichkeiten veranstalten die Amerikaner ein furchtbares Massaker unter den unbewaffneten und wehrlosen Mimbrenos, dem nur der junge Häuptling Ulzana (Gojko Mitic) und einige seiner Getreuen entkommen. Die Skalpjäger machen sich aus dem Staub, doch Ulzana und die Seinen verfolgen sie gnadenlos. Der Anführer und Geologe Johnson (Milan Beli) gerät tatsächlich in die Hände der Mimbrenos, doch im letzten Moment kann ihn ein Militärkommando unter Leitung des Offiziers Burton (Rolf Hoppe) befreien. Ulzana aber gibt nicht auf, bis er seine Rache vollenden kann, wie es ein altes Indianergesetz vorschreibt. Dieser spannende und optisch opulente Western entstand als achter Indianerfilm der DEFA. Wie so oft bei DEFA-Western beruht die Geschichte auf historischem Material, hier unter anderem auf den überlieferten Aufzeichnungen weißer Siedler in Tucson (Arizona). Gedreht wurde unter anderem in Rumänien und Usbekistan. Die Hauptrolle spielt natürlich Gojko Mitic, der "DEFA-Chefindianer", der auch gemeinsam mit Regisseur Gottfried Kolditz das Drehbuch geschrieben hat.
Spannend und routiniert inszenierter Western, der sich auf Tagebuchaufzeichnungen europäischer Siedler aus Tucson in Arizona stützt, freilich eher als aufregend-romantische "Abenteuerpistole" unterhält (Lex. des Internat. Films).
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Gojko Mitic
Ulzana
Milan Beli
Johnson
Colea Rautu
Nana
Leon Niemczyk
Ramon
Gerry Wolff
Lagerverwalter
Elsa Grube-Deister
Teresa
Rolf Hoppe
Captain Burton
Fred Delmare
Doctor Klein
Fred Ludwig
Miguel
Hartmut Beer
Gleason
Horst Kube
Gold-digger
Thomas Weisgerber
Commander
Horst Schön
Oberst Keanrey
Werner Kanitz
Bagulé
Dorel Iacobescu
Hackii
Willi Schrade
Black Knife
Hermann Eckhardt
Old Ronny - gold-digger
Gert Hänsch
Stubbly bearded gold-digger
Fritz Mohr
Sergeant
Elena Sereda
Ulzana's mother-in-law
Florin Scarlatescu
Pedro
Consuela Darie
Ulzana's aunt
Elena Alleu
Schauspieler
Renate Blume
Schauspieler
Carmen María Strujac
Bagulés Schwester
Sandu Simionica
Juan José
Elena Albu
Ulzana's wife
Ilena Ploscaru
José's wife
Szabolcs Cseh
Harry
Peter Heiland
Gold-digger
Eckhard Becker
Gold-digger
Wilfried Zander
Morrie
Jimmy Constantinescu
Schauspieler
Kaspar Eichel
Hakii
Aurel Gruczowski
Schauspieler
Pedro Hebenstreit
Sergeant
Lucian Iancu
Chico
Dirk Jungnickel
Schauspieler
Thomas Kästner
Ulzana
Jürgen Kluckert
Johnson
Gottfried Kolditz
Regie
Helmut Bergmann
Kamera
Hans-Dieter Hosalla
Musik
31317170