Gangsterfilm-Juwel aus den 70er Jahren
Gangsterfilm
Getaway
Spielfilm
USA 1972
ab 16
120 Min. (123 Min.)
Stereo
Originaltitel: The Getaway
Der korrupte Politiker Beynon sorgt dafür, dass der Gangster McCoy vorzeitig aus der Haft entlassen wird. Er soll für Beynon eine Bank ausrauben und damit kriminelle Machenschaften verschleiern.
Vier Jahre hockte Doc McCoy (Steve McQueen) im Gefängnis, stets in Gedanken bei seiner hübschen Frau Carol (Ali Mac Graw). Als er es nicht mehr länger aushält, beauftragt er sie, auf einen Kuhhandel mit dem zwielichtigen Geschäftsmann Jack Beynon (Ben Johnson) einzugehen. Kurz darauf ist Doc ein freier Mann, aber er muss für Beynon einen Banküberfall ausführen. In einem privaten Geldinstitut soll kurzfristig eine halbe Million Dollar greifbar sein. Doc möchte das Ding mit seinen Leuten drehen, doch Beynon zwingt ihn, seine Helfer Rudy (Al Lettieri) und Frank (Bo Hopkins) mitzunehmen. Minutiös plant Doc den Einsatz, was Beynons arrogante Crew reichlich übertrieben findet. So ist es denn auch Frank, der den sorgfältigen Plan über den Haufen wirft und einen Bankwärter erschiesst. Auf der Flucht fackelt Rudy nicht lange und erledigt seinerseits Frank. Aber als er das gleiche mit Doc machen will, zieht dieser schneller. Dem Ex-Häftling wird klar, dass er niemandem trauen kann, nicht einmal Carol, denn die scheint auch eigene Pläne zu haben, in denen Beynon einen besonderen Platz einnimmt. Für die aus "Love Story" bekannte Schauspielerin Ali MacGraw war die Wahl der Rolle als Gangsterbraut Carol ein echter Imagewechsel, galt doch Regisseur Sam Peckinpah als Grossmeister des Gewaltkinos. In der Tat gelingt es diesem Vorbild heutiger Actionregisseure immer wieder, Gewalt in einer kaltschnäuzigen, unverblümt direkten Art zu zeigen. Doch nicht nur die Choreografie von Actionszenen und Schiessereien haben Peckinpah und seine Meisterwerke wie beispielsweise "The Wild Bunch" zu Hollywood-Legenden gemacht. Sondern er versteht es auch, selbst die traurigsten Gestalten plastisch zu zeichnen und die kleinsten Nebenrollen mit starken Charakterdarstellerinnen und -darstellern zu besetzen. Dabei verzichtet er auf die üblichen Sympathieträger; bei Peckinpah - wie bei Jim Thompson, dem Autor der rabenschwarzen Romanvorlage - gibt es nur graduelle Unterschiede zwischen Schweinehund und Schweinehund. Steve McQueen, Star von "Bullitt" oder "The Great Escape", macht da in der Hauptrolle des verschlossenen Bankräubers McCoy keine Ausnahme. Das Drehbuch zu "The Getaway" schrieb Walter Hill. Die Musik zu "The Getaway" lieferte niemand Geringeres als der Jazz-Guru Quincy Jones.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Steve McQueen
Doc McCoy
Ali MacGraw
Carol McCoy
Sally Struthers
Fran Clinton
Ben Johnson
Jack Benyon
Al Lettieri
Rudy Butler
Slim Pickens
Cowboy
Richard Bright
Dieb
Jack Dodson
Harold Clinton
Bo Hopkins
Frank Jackson
Dub Taylor
Laughlin
Roy Jenson
Cully
Bill Hart
Swain
Tom Runyon
Hayhoe
Martin Colley
McCoy's Anwalt
Doug Dudley
Max
Stacy Newton
Stacy
John Bryson
The Accountant
Whitney Jones
The Soldier
Raymond King
Boy on the Train
Ivan Thomas
Boy on the Train
C.W. White
Boy's Mother
Brenda W. King
Boy's Mother
W. Dee Kutach
Parole Board Chairman
Brick Lowry
Parole Board Commissioner
O.S. Savage
Field Captain
Dick Crockett
Bank Guard
A.L. Camp
Hardware Store Owner
Sam Peckinpah
Regie
Walter Hill
screenplay
Jim Thompson
Drehbuch
Lucien Ballard
Kamera
Quincy Jones
Musik
31339604