Das Leben dreier Franzosen von 1968 bis heute
Drama
Liebe und Revolution
Folge 2
Spielfilm
F 2008
ab 16
100 Min.
Originaltitel: Nés en 68
1989: Catherine lebt allein auf einem Bauernhof, auf dem sie 1968 mit ihren Freunden eine Kommune gegründet hatte. Um Hilfe bei der harten Landarbeit zu haben, stellt Catherine den Iraner Farivar ein.
1989: Catherine lebt inzwischen allein auf dem Hof, den die anderen zuvor alle verlassen haben. Hervé ist im Gefängnis und wird dort regelmäßig von Catherine besucht. Catherines Sohn Boris, der nun bei seinem Vater Yves in Paris lebt, ist mit dem Nachbarssohn Christophe zusammen, doch die jungen Männer verheimlichen ihre Homosexualität vor ihren Eltern. Um Hilfe bei der harten Landarbeit zu haben, stellt Catherine den attraktiven Iraner Farivar an, in den sich ihre Tochter Ludmilla alsbald verliebt. Sie folgt Farivar nach London, wo das Paar von dessen Familie aufgenommen wird. Ludmilla heiratet Farivar und steigt in das Familienunternehmen ihres Gatten ein. Doch bald fühlt sich Ludmilla eingeengt von der streng traditionellen Familie ihres Mannes. Nach der Geburt ihres Sohnes verlässt Ludmilla ihren Mann und kehrt nach Frankreich zurück. Inzwischen leben Boris und Christophe zusammen in Paris. Da sie sich beide nicht immer treu waren, entscheiden sie sich für einen Aids-Test und das Ergebnis ist schockierend: Beide sind positiv. Das Paar trennt sich. 1995: Chirac wird zum Präsidenten gewählt. Boris hat inzwischen einen neuen Freund, während Christophe von der Krankheit immer mehr geschwächt ist. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Hervé kommt nach jahrzehntelanger Haft wieder frei, Christophe erliegt der Immunschwäche, Ludmilla und Farivar finden wieder zusammen, Le Pen kommt in den zweiten Wahldurchgang bei den Präsidentschaftswahlen 2002 und Catherine wird krank ... Von den Studentenaufständen 1968 bis zur Wahl von Sarkozy zum Präsidenten 2007 beleuchten Olivier Ducastel und Jacques Martineau in zwei Teilen 40 Jahre französischer Geschichte. Laetitia Casta überzeugt nicht nur auf dem Laufsteg, sondern auch als Filmschauspielerin durch ihre Natürlichkeit. Im vorliegenden Film erhielt sie für ihre Rolle als Catherine den „Goldenen Schwan“ als Beste Darstellerin. Auch Yann Trégouët, der die Rolle von Hervé innehat, ist der Filmwelt kein unbekanntes Gesicht mehr. 1993 feierte er sein Film-Debüt in „Drei Farben – Blau“ an der Seite von Juliette Binoche. Danach folgten Rollen in „Der kleine Dieb“ (1999), „Die Stadt frisst ihre Kinder“ (2000) und in „Wut in den Städten“ (2007).
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Laetitia Casta
Catherine
Yannick Renier
Yves
Yann Trégouët
Hervé
Christine Citti
Maryse
Marc Citti
Serge
Théo Frilet
Boris
Edouard Collin
Christophe
Fejria Deliba
Dalila
Slimane Yefsah
Farivar
Sabrina Seyvecou
Ludmilla
Kate Moran
Caroline
Gaëtan Gallier
Michel
Osman Elkharraz
Joseph
Matthias van Khache
Schauspieler
Thibault Vinçon
Vincent
Marilyne Canto
Dominique
Alain Fromager
Antoine
Sophie Barjac
La mère de Catherine
Pierre-Loup Rajot
Le père de Catherine
Simon Charasson
Philippe
Audrey Nobis
Nicole
Gabriel Willem
Pierre
Behi Djanati Atai
Marjane
Nicolas Beaucaire
General supervisor
Alain Pointier
Schauspieler
Julien Weber
Militant Act'Up
Karl Weiler
Boris
Olivier Ducastel
Regie
Jacques Martineau
Regie
Catherine Corsini
original screenplay
Guillaume Le Touze
Drehbuchautor
Matthieu Poirot-Delpech
Kamera
Philippe Miller
Musik
37047603