Experimente mit gefährlichen Substanzen
Thriller
Darkroom
Spielfilm
D 2019
ab 16
90 Min. (89 Min.)
Tödliche Tropfen
Originaltitel: Darkroom - Tödliche Tropfen
Lars, der von seiner Großmutter sexuell missbraucht wurde, lebt mit seinem Freund Roland in Berlin. Das Glück scheint perfekt, doch Roland ahnt nicht, dass Lars mit tödlichen Substanzen experimentiert.
Lars wächst bei seiner Großmutter in Völklingen auf und arbeitet erst als Krankenpfleger, später als Lehrer. In dem Saarbrücker Szenelokal „Madame“ lernt er Roland kennen, mit dem er eine harmonische Beziehung eingeht. Bald zieht das Paar nach Berlin und genießt die Freiheit der Hauptstadt. Das Glück scheint perfekt. Was Roland jedoch nicht ahnt: Lars treibt sich heimlich im Berliner Nachtleben herum und experimentiert mit tödlichen Substanzen. Drei Männer kommen 2012 ums Leben und die Motive für Lars' Taten bleiben schleierhaft. Dabei maßt Rosa von Praunheim sich nicht an, das Unbegreifliche zu erklären. Vielmehr nutzt er formale Brüche, etwa theatrale Szenenbilder oder Interviews, die an Reality-Shows erinnern, um die Ungereimtheiten der Geschichte hervorzuheben. So sehr man sich auch bemüht: Lars' Schilderungen vor Gericht und sein widersprüchliches Handeln ergeben kein rundes Bild. Das macht es schwer, die Beweggründe für seine Taten nachzuvollziehen. In seinem Film befasst sich Kultregisseur Rosa von Praunheim mit einem wahren Kriminalfall aus jüngster Vergangenheit, der 2012 die Berliner Schwulenszene erschütterte. Der Film basiert teilweise auf den Aufzeichnungen der Berliner Gerichtsreporterin Uta Eisenhardt und mischt dokumentarische mit fiktiven Elementen. „Darkroom - Tödliche Tropfen“ wurde 2019 in Barcelona uraufgeführt und hatte seine Deutschlandpremiere im gleichen Jahr beim Filmfest Hamburg. Darüber hinaus lief der Film auf zahlreichen weiteren Festivals, unter anderem eröffnete er 2020 das Filmfestival Max Ophüls.
In seinem neuen Film befasst sich Kultregisseur Rosa von Praunheim mit einem wahren Kriminalfall aus jüngster Vergangenheit, der 2012 die Berliner Schwulenszene erschütterte. Der Film basiert teilweise auf den Aufzeichnungen der Berliner Gerichtsreporterin Uta Eisenhardt und mischt dokumentarische mit fiktiven Elementen. Der Film wurde 2019 in Barcelona uraufgeführt und hatte seine Deutschlandpremiere im gleichen Jahr beim Filmfest Hamburg.Darüber hinaus lief der Film auf zahlreichen weiteren Festivals, unter anderem eröffnete er 2020 das Filmfestival Max Ophüls.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Bozidar Kocevski
Lars
Heiner Bomhard
Roland
Katy Karrenbauer
Staatsanwältin
Christiane Ziehl
Großmutter
Bardo Böhlefeld
Bastian
Lucas Rennebach
Manuel
Christian Wewerka
Kommissar
Christian Dieterle
Richter
Janina Elkin
Pflegerin
Marina Erdmann
Bastians Mutter
Malte Kalweit
Junge im Park
Michael N. Kuehl
Süßer Typ
Thomas Linz
Tony
Ralf Schlegel
Pfarrer
Ulf Peter Schmitt
Verteidiger
Oliver Sechting
Barkeeper Darkroom
Sohel Altan Gol
Überlebender 1
Maksim Djadjov
Lars als Kind
Henry Morales
Überlebender 2
Bastian von Bömches
JVA-Beamter
Konstantin Bez
Freund vom Opfer 3
Martina Reuter
Psychiaterin
Lutz Lansemann
Tonys Vater
Hendrik Heutmann
Schauspieler
Julia Blankenburg
Schauspieler
Jenny Reuter
Schauspieler
Rosa von Praunheim
Regie
Lorenz Haarmann
Kamera
Andreas M. Wolter
Musik
38431910