Zeitgeschehen
Arte Reportage
Reportage
F/D 2021
50 Min.
Stereo
16:9
9/11-Überlebende / Afghanistan: Die verlorenen Soldaten der Roten Armee
(1): USA: 9/11 überlebt und krank an Leib und Seele(2): Afghanistan: Die verlorenen Soldaten der Roten Armee
USA: 9/11 überlebt und krank an Leib und Seele 20 Jahre nach den Anschlägen auf das World Trade Center leiden viele Überlebende noch immer unter den Folgen. Der Feuerwehrmann Richard Roeill zählte seine Stunden nicht, als er am 11. September 2001 und danach dabei war, zum Retten und Aufräumen. Doch der giftige Staub, den er in diesen Tagen einatmete, zerfraß seine Gesundheit. Seine Lebenserwartung beträgt nach Angaben der Ärzte nicht mehr als drei Jahre. Er lässt zweimal pro Woche sein Blut von den Schwermetallen zu reinigen, die sein tägliches Leben behindern. Die finanzielle Unterstützung, die er erhalten hat und seine Krankenversicherung reichen jedoch nicht aus, um alle seine Ausgaben zu decken. 20 Jahre später leidet Scott Bartels immer noch an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Für den ehemaligen Heizungsmonteur ist es nach wie vor unmöglich, an den Ort der Tragödie zurückzukehren. Der Anblick eines Flugzeugs am Himmel erinnert ihn an das Grauen dieser Tage. Noch immer aber lebt er nur sieben Kilometer Luftlinie vom John Fitzgerald Kennedy Airport entfernt, und er weigert sich umzuziehen, um sich nicht "von den Terroristen vorschreiben zu lassen, wo er leben soll". Seit vier Jahren macht er eine Psychotherapie, er hoffe auf bessere Zeiten, sagt er. Viele Opfer, wie Scott und Richard, schlossen sich zusammen, um sich endlich Gehör zu verschaffen, einige von ihnen erzählen zu ersten Mal überhaupt vor der Kamera von ihrem Leid.
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