Komplexe und ansehnliche Romanze in Überlänge
Drama
Liebe Last Lust
Spielfilm
F/CH 2000
170 Min. (180 Min.)
Stereo
16:9
Originaltitel: Les destinées sentimentales
Jean, der Erbe der Porzellan-Dynastie Barnery, ist Pastor in einem Dorf im Südwesten Frankreichs. Nach dem Tod seines Vaters soll er seine Geliebte verlassen und in Limoges den Familienbetrieb leiten.
Die Geschichte einer Porzellan-Dynastie in Limoges. Jean ist Erbe des immensen Vermögens der Familie Barnery und hat sich dennoch entschieden, Pastor in einem kleinen Dorf im Südwesten Frankreichs zu werden. Er ist verheiratet und hat eine kleine Tochter, aber seine Ehe ist nicht glücklich. Auf einem Ball begegnet er der 20-jährigen Pauline, doch ihre gegenseitige Zuneigung ist von Jeans Ehe überschattet. Nach einem gescheiterten Versöhnungsversuch mit seiner Ehefrau flieht er nach Paris und gibt seinen Dienst als Pastor auf. Dort trifft er Pauline wieder, es ist der Beginn einer aufrichtigen Liebe.Die beiden verbringen einige Zeit in den Schweizer Bergen. Doch die Idylle hält nicht ewig, denn mit dem Tod des Vaters sieht Jean sich in der Pflicht, die Geschicke der Porzellanfabrik in Limoges zu übernehmen. Pauline ist wenig begeistert, folgt ihm aber dennoch nach Limoges. Der Erste Weltkrieg treibt die beiden auseinander. Nach einiger Zeit finden sie in Limoges wieder zusammen, doch der Krieg hat tiefe Wunden hinterlassen, und mit Beginn der Weltwirtschaftskrise stehen der Porzellanfabrik die schwierigsten Zeiten erst noch bevor. Über 30 Jahre hinweg begleitet der Film die Geschichte einer großen Liebe in elliptischen Sprüngen und bleibt dabei ganz ohne Pathos, wenngleich die Kluft zwischen den gesellschaftlichen Ansprüchen und persönlichen Wünschen die Handlung bestimmt. Bilder vom Alltag in der Porzellanfabrik, von der Schönheit des Fragilen verhelfen dem Film zu einem besonderen Reiz - und erden ihn gleichzeitig, bewahren ihn vor überbordender Sentimentalität. Ganz in dem Sinne überzeugt das zurückhaltende Spiel von Charles Berling, Emmanuelle Béart und Isabelle Huppert. Regisseur Olivier Assayas, Sohn von Jacques Rémy, der als Drehbuchautor für Christian-Jaque und Henri Decoin arbeitete, begann als Kritiker für die "Cahiers du Cinéma" und wechselte schon bald von der Theorie zur Praxis. Er machte sich mit seinen Kurzfilmen einen Namen und drehte 1986 seinen ersten Spielfilm "Lebenswut". Zahlreiche Filme und Preise folgten. Wie "Liebe Last Lust" ist auch sein jüngster Spielfilm "Wasp Network" (2019) eine Literaturverfilmung.
Als Sohn von Jacques Rémy, der als Drehbuchautor für Christian-Jaque und Henri Decoin arbeitete, begann Olivier Assayas als Kritiker für die Cahiers du cinéma zu arbeiten und wechselte schon bald von der Theorie zu Praxis. Er machte sich mit seinem Kurzfilmen einen Namen und drehte 1986 seinen ersten Spielfilm "Lebenswut". Zahlreiche Filme und Preise folgen. Wie "Liebe Last Lust" ist auch sein letzter Spielfilm "Wasp Network" (2020) eine Literaturverfilmung.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Emmanuelle Béart
Pauline Pommerel
Charles Berling
Jean Barnery
Isabelle Huppert
Nathalie Barnery
Olivier Perrier
Philippe Pommerel
Dominique Reymond
Julie Desca
André Marcon
Paul Desca
Alexandra London
Louise Desca
Louis-Do De Lencquesaing
Arthur Pommerel
Valérie Bonneton
Arthur Pommerel's wife
Julie Depardieu
Marcelle
Pascal Bongard
Vouzelles
Didier Flamand
Guy Barnery
Jean-Baptiste Malartre
Frédéric Barnery
Nicolas Pignon
Bavouzet
Catherine Mouchet
Fernande
Mia Hansen-Løve
Aline
Sophie Aubry
Dominique
Victor Garrivier
Pasteur Sabatier
Jérôme Huguet
René Fayet
Mathieu Genet
Max Barnery
Rémi Martin
Dahlias
Roger Dumas
Pauline's boss
Jean-Pierre Gos
Fayet, the solicitor
Saki Reid
Miss Howard
Claire Hammond
Mrs. Ducros
Pierre Saternaer
Engineer
Jocelyne Desverchère
Célestine
Patricia Dinev
Solange
Christian Drillaud
Surgeon
Circé Lethem
Anna
Olivier Assayas
Regie
Jacques Fieschi
Drehbuch
Eric Gautier
Kamera
28765990