Sehr bewegender französischer Kino-Erfolg
Komödie
Madame Rosa
Spielfilm
F 1977
100 Min. (105 Min.)
Tagestipp
Originaltitel: La vie devant soi
Rosa, eine Holocaust-Überlebende und ehemalige Prostituierte, lebt in einem Pariser Mietshaus und kümmert sich als Ersatzmutter um die unehelichen Kinder jüngerer Kolleginnen. Als sie krank wird übernimmt der 14-jährige Momo Verantwortung.
"Madame Rosa", inszeniert von dem israelischen Regisseur Moshé Mizrahi, basiert auf dem Roman „Du hast das Leben vor Dir" von Romain Gary. Das Drama gewann 1978 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Erzählt wird die Geschichte von Madame Rosa, gespielt von der großartigen Simone Signoret. Rosa, eine ältere jüdische Holocaust-Überlebende und ehemalige Prostituierte, lebt in einem Pariser Mietshaus im Vergnügungsviertel Pigalle und kümmert sich dort als Ersatzmutter um die illegitimen Kinder jüngerer Kolleginnen. Die Beziehung zwischen Madame Rosa und Momo, einem muslimischen Jungen algerischer Abstammung, der von Rosa aufgenommen wird, bildet den Kern des Films. Er ist ihr Liebling. Doch Rosas Gesundheit verschlechtert sich, und die Erinnerungen an ihre Zeit im Konzentrationslager quälen sie. Während Rosa abbaut, muss Momo zunehmend Verantwortung übernehmen, was die Betreuung der Kinder angeht; dabei ist er selbst noch auf der Suche nach seiner Identität und einem Platz in der Welt. Der Film porträtiert die harte Alltagsrealität im Pariser Stadtteil Pigalle. Madame Rosa nimmt Momo das Versprechen ab, dass er sich niemals selbst prostituiert oder als Zuhälter arbeitet. In den letzten Stunden ihres Lebens hilft er ihr, die quälenden Erinnerungen an das Konzentrationslager zu überwinden. "Madame Rosa" war in Frankreich mit zwei Millionen Zuschauern ein großer Erfolg. Simone Signoret in der Titelrolle bekam für ihre Darstellung den César. Zeitlich fiel der internationale Filmstart von "Madama Rosa" in den Jahren 1977 bis 1979 mit einer ersten Annäherung zwischen Israel und Ägypten und den Friedensverhandlungen auf dem Landsitz des US-Präsidenten Jimmy Carter in Camp David zusammen. Im September 1978 lud Carter den israelischen Ministerpräsidenten Menachem Begin und den ägyptischen Präsidenten Anwar al-Sadat dorthin ein und erzielte das sogenannte Camp-David-Abkommen. Dieses mündete 1979 schließlich in den Israelisch-Ägyptischen Friedensvertrag, der den seit 1948 herrschenden Kriegszustand zwischen den beiden Ländern beendete.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Simone Signoret
Madame Rosa
Samy Ben-Youb
Momo
Claude Dauphin
Dr. Katz
Michal Bat-Adam
Nadine
Geneviève Fontanel
Maryse
Gabriel Jabbour
Monsieur Hamil
Bernard La Jarrige
Louis Charmette
Stella Annicette
Madame Lola
Mohamed Zinet
Kadir Youssef
Elio Bencoil
Moïse
El Kebir
Mimoun
Ibrahim Seck
N'Da Ameder
Math Samba
Walloumba
Théo Légitimus
Monsieur Boro
Nadia Samir
Schauspieler
Elisabeth Margoni
Schauspieler
Renata Flores
Schauspieler
Jacqueline Rouillard
Schauspieler
Ghazy Younès
Schauspieler
Fabien Belhassen
Schauspieler
Jacky Belhassen
Schauspieler
Moshé Mizrahi
Regie
Néstor Almendros
Kamera
Philippe Sarde
Musik
Dabket Loubna
Musik
37517630