Vom Rufmörder zum echten Mörder?
Drama
Rufmord
Spielfilm
D 2018
ab 12
90 Min. (88 Min.)
Nachdem sich die Lehrerin Luisa weigerte, einem Schüler eine Gymnasialempfehlung zu geben, taucht auf der Webseite ihrer Schule ein Nacktfoto von ihr auf. Luisas Leben wird dadurch zum Spießrutenlauf.
Luisa ist mit ganzem Herzen Grundschullehrerin. Sie ist in der bayerischen Provinz gut angekommen, gefällt mit ihrer frischen Art den Schülern und auch den meisten Kolleginnen. Dazu hat sie mit Finn einen zuverlässigen Partner gefunden. Der ortsansässige Unternehmer Bär, offenbar auch sehr von der Lehrerin seines Sohnes angetan, stellt ihr und ihrer Schule neueste Technik in Aussicht. Allerdings möchte er, dass sie seinem Sohn eine Gymnasialempfehlung gibt. Doch auch ihrer Rektorin gegenüber beharrt Luisa darauf, dass sie den Jungen dort nicht sieht. Kurz darauf taucht auf der Homepage der Schule ein Nacktbild von ihr auf, das ein Ex-Freund von ihr gemacht und nach der Trennung aus Rache online gestellt hatte. Doch der hat mit der jetzt begonnenen Rufmordkampagne nichts zu tun. Luisa verdächtigt Bär und geht zur Polizei. Doch die Ermittlungen verlaufen im Sande. Luisas Leben wird zur Hölle, überall wird sie von Anzüglichkeiten verfolgt, die Schule beurlaubt sie und Finn verlässt sie. Dann verschwindet die junge Frau spurlos. Wurde aus dem Rufmörder ein Mörder? In ihrer Küche findet man Blutspuren, und ein benutztes Kondom lässt annehmen, dass sie vor ihrer vermuteten Ermordung Sex mit dem Täter hatte. Aber Luisas Leiche wird trotz intensiver Suche nicht gefunden … Mit Rosalie Thomass und Johann von Bülow in den Hauptrollen thematisiert „Rufmord“ das hochaktuelle Thema des Cybermobbings, geschickt inszeniert als spannender Krimi. Der Film feierte seine Premiere auf dem Münchner Filmfest 2018, wo die beiden Produzentinnen Kirsten Hager und Carmen Stozek mit dem renommierten Bernd Burgemeister Fernsehpreis ausgezeichnet wurden. 2019 folgten mit dem Hamburger Krimipreis und dem Deutschen Fernsehkrimipreis weitere Auszeichnungen des Films. Regisseurin Viviane Andereggen präsentierte 2023 ihr Seriendebüt „Kleo“, das mit dem Grimme-Preis für Drehbuch, Regie und Schauspiel geehrt wurde.
Der Film feierte seine Premiere auf dem Münchner Filmfest 2018, wo die beiden Produzentinnen mit dem renommierten Bernd Burgemeister Fernsehpreis ausgezeichnet wurden. Die Hauptdarstellerin Rosalie Thomass wurde in diesem Jahr für ihre Darstellung einer mutigen Mutter in der ZDF/ARTE-Koproduktion "Eine unerhörte Frau" mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Grimme-Preis.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Rosalie Thomass
Luisa Jobst
Johann von Bülow
Georg Bär
Shenja Lacher
Finn
Ulrike C. Tscharre
Marianne Bär
Lilly Forgach
Polizistin Martina Lechner
Verena Altenberger
Kommissarin Baumann
Johanna Gastdorf
Direktorin
Eli Wasserscheid
Kiki
Natalia Rudziewicz
Melly
Nico Marischka
Paul Bär
Leo Bilicky
Louis
David Altman
Friend
David Baalcke
alter Wagner
Bernd Dechamps
Anwalt
Angelika Fink
Susanne
Thomas Gräßle
Moritz
Katja Lechthaler
Brigitte
Gottfried Michl
Postbote
Franz Pätzold
Polizist
Kathrin Anna Stahl
Mutter Franziska
Mila Tell
Schauspieler
Viviane Andereggen
Regie
Claudia Kaufmann
Drehbuch
Britta Stöckle
Drehbuch
Martin Langer
Kamera
Annette Focks
Musik
38250785