Flucht ins All
Wissenschaftsdoku
Was wäre, wenn wir mit Sicherheit wüssten, dass die Erde in wenigen Jahrzehnten zerstört würde, ohne dass wir etwas dagegen unternehmen könnten? Diese Frage stellt sich die Wissenschaft immer wieder neu. Denn die Bedrohungen für unseren Planeten sind vielfältig und real. Asteroideneinschläge, Supervulkanausbrüche, unkontrollierter Klimawandel – das sind Szenarien, die nicht länger reine Science-Fiction sind. „Flucht ins All“ zeigt die wissenschaftlichen Grundlagen für die Entwicklung von Strategien, um die Erde im Katastrophenfall verlassen zu können. Welche Technologien sind dafür notwendig? Welche Orte im Weltraum bieten sich als neues Zuhause an? Die Reportage beleuchtet die Forschung an Raumschiffen, die in der Lage wären, große Menschenmengen in die Sicherheit des Weltraums zu bringen. Und sie stellt die Frage, wer bei einer solchen „Arche Noah“ überhaupt eine Chance hätte, an Bord zu gelangen. Denn die Realität sieht anders aus als in Hollywood-Filmen. Die Kosten für eine Evakuierung der Erde wären astronomisch hoch, und die Ressourcen begrenzt. Welche ethischen und politischen Konflikte würden entstehen, wenn es darum geht, auszuwählen, wer gerettet wird und wer nicht? „Flucht ins All“ ist eine wissenschaftliche Dokumentation, die nicht nur die technologischen Herausforderungen einer möglichen Erdflucht aufzeigt, sondern auch die tiefgreifenden philosophischen und gesellschaftlichen Fragen, die damit verbunden sind.
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