Kriminalfilm
Die Farbe der Lüge
Spielfilm
F 1999
ab 12
130 Min. (107 Min.)
Originaltitel: Au coeur du mensonge
In einem bretonischen Fischerdorf ist ein zehnjähriges Mädchen vergewaltigt und ermordet worden - ein Verbrechen, das sich wie ein dunkler Schatten über das Städtchen legt. Kommissarin Frédérique Lesage verdächtigt den Zeichenlehrer René.
In einem kleinen bretonischen Fischerdorf wird ein zehnjähriges Mädchen vergewaltigt und ermordet - ein Verbrechen, das sich wie ein dunkler Schatten über das idyllische Städtchen legt. Die abgebrühte Kommissarin Frédérique Lesage verdächtigt den Zeichenlehrer René, der seine Schülerin zuletzt lebend sah. Der seit Jahren erfolglose Künstler lebt zusammen mit seiner Frau Vivianne, einer Krankenschwester, am Rande des Ortes. Die Verdächtigungen zerstören den guten Ruf des Malers, der bald alle seine Schüler verliert. Nach Kräften versucht Vivianne, ihren Mann gegen die Gerüchte in Schutz zu nehmen, an deren Verbreitung der zynische Pariser TV-Journalist und Bestsellerautor Desmot nicht ganz unschuldig ist. Während der Arbeit an seinem neuen Roman versucht der im Dorf beliebte Journalist, Vivianne zu verführen. In seinem neuen Werk spekuliert er insgeheim bereits über die Motive Renés, den er als Kindermörder vorverurteilt. Nach einem gemeinsamen Abendessen mit Vivianne und René kehrt Desmot stark alkoholisiert in seine Villa zurück. Als er am nächsten Morgen tot aufgefunden wird, gerät René erneut ins Fadenkreuz der Ermittlungen. Mit "Die Farbe der Lüge" blickt der französische Meisterregisseur Claude Chabrol unter den Deckmantel gepflegter Bürgerlichkeit und stößt in eine Welt menschlicher Grausamkeit, Kälte und Verlogenheit vor, die hinter der Fassade von Normalität und Moral lauert. Sein Film ist ein Psychokrimi voller doppelbödiger Dialoge und anspielungsreicher Zitate, der durch seine unterkühlte Inszenierung und subtile Spannung überzeugt. Immer wieder führt Chabrol den Zuschauer bei der Analyse allgegenwärtiger Lügen geschickt auf falsche Fährten, etabliert eine Atmosphäre des Zweifels und der Unsicherheit und kreiert so eine scharfsinnige, filmische Reflexion über die Wahrheit. "Wir alle leben mit der Lüge. Die Welt ist nun einmal so. Ich zum Beispiel lüge permanent", sagte er über sich selbst.
Mit doppelbödigen Dialogen, anspielungsreichen Bild und Kunstzitaten schuf der französische Meisterregisseur Claude Chabrol in seinem 51. Film einen Psychokrimi, der durch seine unterkühlte Inszenierung und seine subtile Spannung überzeugt."Die Farbe der Liebe" ist ein cineastischer Leckerbissen, der den Zuschauer durch die beiläufige darstellerische Präzision seiner namhaften Akteure fesselt: Sandrine Bonnaire ('Die Verlobung des Monsieur Hire') Jacques Gamblin ('Auch Männer mögen's heiß'), Valeria Bruni Tedeschi ('Verrückt nach Liebe') und Antoine de Caunes ('Zwei Väter für ein Baby').
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Sandrine Bonnaire
Vivianne Sterne
Jacques Gamblin
René Sterne
Valeria Bruni Tedeschi
Frédérique Lesage
Antoine de Caunes
Germain-Roland Desmot
Bernard Verley
Detective Loudun
Bulle Ogier
Évelyne Bordier
Pierre Martot
Regis Marchal
Noël Simsolo
Monsieur Bordier
Rodolphe Pauly
Victor
Adrienne Pauly
Anna
Véronique Volta
Betty
Sylvie Flepp
Madame Lemoine
Florent Gibassier
Joël Sarne
Thomas Chabrol
Le médecin légiste
Wendy Malpeli
Eloïse Michel
Anastasie Loncle
Laetitia
Julia Cotteret
Sophie Lesage
Cécile Eloir
La cantatrice
Michel Bodet
Le journaliste de France 3
Michel Dupuy
Le patron du bar
Dominique Zardi
Monsieur Shouten
Philippe Dana
Le directeur du théâtre
Yvon Crenn
Le maire de St. Malo
Jeanne Clinchamp
La visiteuse du musée
Anne Sarrans
La fille du musée
Marie-Hélène Janin
La mère de Nathalie
Solène Cabec
Nathalie
Sandrine Benoist
La fille au cimetière
Vincent Spatari
La père à l'école
Olivier Barrot
L'interviewer
Jean-François Ballèvre
Le pianiste
Claude Chabrol
Emmanuel Solar
Eric Savin
Christian
Odile Barski
Drehbuchautor
Eduardo Serra
Kamera
Matthieu Chabrol
Musik
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