Engel fragt
Folge 87 | Gesellschaft + Soziales
Im Schnitt besitzen die Menschen in Deutschland heute 10.000 Dinge pro Haushalt. Zum Beispiel neunmal mehr Kleidungsstücke als 1960! Im Sinne der Nachhaltigkeit ist das nicht. Warum lassen wir uns eigentlich so gerne zum Kauf verführen? Macht weniger besitzen und mehr teilen am Ende vielleicht glücklicher? Menschen, die minimalistisch leben oder sich für ein Leben in einer Kommune entschieden haben, sind davon überzeugt. Aber ist Konsumverzicht nicht Gift- gerade für die von der Pandemie gebeutelte Wirtschaft? Julia Tzschätzsch macht sich auf die Suche nach Antworten: Was treibt die Menschen ins Einkaufszentrum zum Beispiel nach Baunatal, das während des Lockdowns erste Öffnungsschritte wagte? Ist Minimalismus eine Sache für Besserverdienende? Und wie klappt das so mit dem Teilen in einer Kommune in Nordhessen?
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