Wissenschaft
Große Erfindungen
Folge 14
Reportage
A 2019
50 Min.
Stereo
16:9
Kriminalistik
Die Entwicklung der Kriminalistik von Foltergeständnissen bis zur DNA-Analyse ermöglichte die Aufklärung von Verbrechen und führte in den USA zur Entlastung über 350 unschuldig Inhaftierter.
Jahrhundertelang galt das Geständnis als "König der Beweise", auch wenn es unter Folter abgerungen wurde. Gab es einen Verdächtigen, ließen die Machthaber viel Fantasie walten, um die vermeintliche Wahrheit aus Menschen herauszuquälen. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Kriminalistik als eigenständige Disziplin. Neue Verfahren zur Strafverfolgung und Beweisführung wurden entwickelt: Fotographie, Toxikologie, Ballistik oder Medizin sind nur einige Bereiche, die die Verbrechensbekämpfung bis heute erleichtern. Die DNA-Analyse gehört zu den wichtigsten kriminalistischen Errungenschaften. Mit ihrer Hilfe können nicht nur Fälle gelöst, sondern auch Justizirrtümer aufgeklärt werden. So wurden etwa in den USA über 350 unschuldige Häftlinge durch nachträgliche DNA-Analysen entlastet.
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