Marlene Dietrich als schöne Femme fatale
Drama
Martin Roumagnac - Verrückt vor Liebe
Spielfilm
F 1946
105 Min. (115 Min.)
Stereo
16:9
Originaltitel: Martin Roumagnac
Der Bauunternehmer Martin ist hingerissen von der mondänen Witwe Blanche. Trotz dessen finanziellen Bemühungen, kann Blanche sich nicht zwischen Martin und dem zynischen Konsul Laubry entscheiden.
Martin Roumagnac, ehemals Maurer, hat es zu einem erfolgreichen Bauunternehmen in einer kleinen Provinzstadt gebracht. Doch sein Leben nimmt eine tragische Wendung, als er sich in die reizvolle Saatguthändlerin Blanche Ferrand verliebt. Um der mondänen Frau zu imponieren, schenkt er ihr eine Villa, bei deren Bau er sich finanziell übernimmt. Als dann noch ein Großauftrag der Stadt ausbleibt, weil einer der örtlichen Honoratioren ebenfalls Blanche erobern will, steht Roumagnac vor dem finanziellen Ruin. Doch noch schwerer wiegt für ihn, dass seine Angebetete sich nicht zwischen ihm und dem ebenso zynischen wie reichen Konsul de Laubry entscheiden kann. Denn bei aller Neigung zu dem grundehrlichen Roumagnac geht es Blanche vor allem darum, endlich der Enge der Kleinstadt zu entfliehen, was eine Verbindung mit dem Konsul ihr in Aussicht stellt. Als Blanche schließlich die Stadt verlassen will, weil sie die Missgunst ihrer Mitbürger*innen nicht länger erträgt, kommt es zur Tragödie. Der Film auf Grundlage eines Romans von Pierre-René Wolf erzählt die tragische Geschichte einer Dreiecksbeziehung, in der die umschwärmte Frau sich nicht zwischen zwei Bewerbern entscheiden kann, die verschiedener nicht sein könnten. Besonders an dem Film neben seiner dramatischen Geschichte auch der historische Aspekt: „Martin Roumagnac“ bildet für die beiden Hauptdarsteller, die nicht nur vor der Kamera eine Beziehung führten, eine Rückkehr. Für Jean Gabin bedeutet das Werk nach sieben Jahren Abwesenheit die Versöhnung mit Frankreich und für Marlene Dietrich nach dem Krieg die Rückkehr ins europäische Kino. Der französische Klassiker teilt viele Motive mit der amerikanischen Spielart des "Film Noir" der gleichen Entstehungszeit: Die Femme fatale, die Opposition von Stadt und Land und die Erotik des Geldes. Doch diese Elemente vermischen sich in "Martin Roumagnac" mit Motiven des Liebesdramas und des Gerichtsfilms. Ohne Zweifel ist es das außergewöhnliche Schauspielerduo Jean Gabin und Marlene Dietrich, das dem Film seinen besonderen Reiz verleiht. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten verband die beiden eine konfliktreiche Liebesbeziehung, die ebenso wie jene der Figuren Blanche und Martin zum Scheitern verurteilt war. So blieb "Martin Roumagnac" der einzige gemeinsame Film der beiden großen Stars des klassischen europäischen Kinos.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Marlene Dietrich
Blanche Ferrand
Jean Gabin
Martin Roumagnac
Marcel Herrand
Monsieur de Laubry
Margo Lion
Jeanne Roumagnac
Daniel Gélin
Le surveillant du collège - épris de Blanche
Lucien Nat
Rimbaut
Jean Darcante
L'avocat de la défense
Henri Poupon
Gargame
Marcel André
Le juge d'instruction
Jean d'Yd
L'oncle de Blanche
Marcel Pérès
Paulot - le chef de chantier et ami de Martin
Camille Guérini
Gardin - le facteur
Paul Amiot
Le président du tribunal
Marcelle Hainia
Madame Percheron, la pompiste
Jean Heuzé
Le procureur
Charles Lemontier
Bonnemain - le bistrot
Georges Bever
Un citoyen de Clairval
Paul Faivre
L'acheteur de l'appartement de Blanche
Eugène Frouhins
Un ouvrier
Julien Maffre
Un ouvrier
Jane Maguenat
Schauspieler
Albert Montigny
Schauspieler
Philippe Olive
Le maître d'hôtel
Colette Régis
Madame Rimbaut - la femme de l'adjoint au maire
Rivers Cadet
Un joueur de belote
Maurice Salabert
Un ouvrier
Odette Barencey
Annette - la bonne de Blanche
Michel Ardan
Le conservateur
Paul Barge
Petit rôle
Mercédès Brare
Schauspieler
Georges Lacombe
Regie
Pierre Véry
Drehbuch
Roger Hubert
Kamera
Marcel Mirouze
Musik
Giovanni Fusco
Musik
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