Zimmer mit Stall
Staffel 1, Folge 7 | Komödie
In Wiesenried sorgt eine Postkarte, die mit einer elfmonatigen Verspätung ankommt, für Aufruhr: Barthl hat ein mögliches Wiedersehen mit seiner Tochter Johanna verpasst, die das Elternhaus vor 23 Jahren im Streit verlassen hat. Entschlossen macht er sich auf die Suche nach ihr und findet sie bei einem Umweltprojekt. Dort erlebt er eine Überraschung, die sein eigenbrötlerisches Herz zum Schmelzen bringt. Währenddessen stößt Sophie auf Hinweise, dass ein älteres Gästepaar etwas im Schilde führt. In Wiesenried ticken nicht nur die Uhren langsamer, auch die Post kann ein wenig länger brauchen. Als Barthl jedoch eine Karte mit der Verspätung von stattlichen elf Monaten in den Stall flattert, ist das kein Anlass für heiteres Schulterzucken: Er hat ein mögliches Wiedersehen mit seiner Tochter Johanna versäumt, die das Elternhaus vor 23 Jahren im Streit verlassen hat. Nun weiß Barthl weder, ob sie ihn weiterhin treffen will, noch wo das sein könnte! Jetzt erst recht - das rät ihm Pensionswirtin Sophie. Er soll seinen Mut zusammennehmen und sie suchen! Als Barthel die Weltenbummlerin bei einem nahe gelegenen Umweltschutzprojekt ausfindig macht, erlebt er eine Überraschung, die sein eigenbrötlerisches Herz zum Schmelzen bringt: Er hat einen Enkel, mit dem er sich auf Anhieb bestens versteht. Sorgen macht Sophie indes ein älteres Gästepaar, das sich seltsam verhält. Als sie beim Stöbern auf einen verdächtigen Brief stößt, läuten bei der Pensionswirtin die Alarmglocken. Jetzt muss sich Sophie etwas einfallen lassen, um die beiden von ihrem Plan abzubringen. "Schwein gehabt" heißt es mehrfach beim siebten Film der Reihe "Zimmer mit Stall": Aglaia Szyszkowitz alias Sophie bewahrt Pensionsgäste vor einer dramatischen Tat, Friedrich von Thun bekommt als dickschädeliger Stallbewohner Barthl die Chance auf eine langersehnte Versöhnung und Ferkel Constanze entgeht seiner ursprünglichen Bestimmung. Der Fernsehfilm bietet eine fein austarierte Balance zwischen Unterhaltsamem und Ernsthaftem. Als Barthls "verlorene" Tochter ist Grimme-Preisträgerin Brigitte Hobmeier zu sehen. In einer Gastrolle bezieht der preisgekrönte Regisseur, Autor und Schauspieler Hark Bohm ein Pensionszimmer. Zusammen mit Christine Ostermayer spielt er ein kulturbeflissenes Ehepaar, das sich im Tragischen zu verlieren droht.
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