Abenteuerfilm
Das indische Grabmal
Spielfilm
D/F/I 1959
98 Min. (102 Min.)
Stereo
Nach ihrem Fluchtversuch aus Eschnapur drohen dem Ingenieur Harald Berger und der Tempeltänzerin Seetha schreckliche Strafen. Ihn erwartet ein Verlies, Seetha soll lebendig eingemauert werden.
In letzter Sekunde konnten der Ingenieur Harald Berger (Paul Hubschmid) und die Tempeltänzerin Seetha (Debra Paget) den Häschern des eifersüchtigen Maharadschas Chandra (Walter Reyer) entwischen. In der Wüste geraten sie jedoch in einen schweren Sandsturm, der Tod scheint ihnen sicher. Nachdem sie von einer Karawane gerettet wurden, finden die Liebenden in einem ärmlichen Dorf Unterschlupf. Aber die Sicherheit währt nicht lange: Durch den Hinweis eines Verräters kann Chandras Bruder, Fürst Ramigani (René Deltgen), sie aufspüren und in seine Gewalt bringen. Er lässt Harald einsperren und für tot erklären, doch Haralds besorgte Schwester Irene (Sabine Bethmann) und ihr Mann Walter (Claus Holm) erahnen die Lüge und versuchen, ihn auf eigene Faust zu finden. Seetha wird derweil zu Chandra gebracht, der sie trotz ihrer Flucht heiraten will - nur um sie danach in einem eigens errichteten, riesigen Grabmal lebendig zu begraben. Chandra ahnt nicht, dass Ramigani eine Intrige gegen ihn schmiedet. Der abtrünnige Fürst zwingt Seetha, der Eheschließung zuzustimmen, um so Haralds Leben zu retten. In Wahrheit will der Verschwörer die Hochzeit des Maharadschas mit der unwürdigen Tänzerin dazu nutzen, um das Volk gegen ihn aufzuwiegeln. Am Tag der prunkvollen Zeremonie spitzt sich die Lage dramatisch zu: Ramigani und seine Gefolgsleute starten ihren gewaltsamen Putsch, während Harald aus seinem Verlies entkommen kann. Ein letztes Mal treffen alle Kontrahenten aufeinander. Der Zweiteiler "Der Tiger von Eschnapur" und "Das indische Grabmal" war die erste Regiearbeit von Fritz Lang ("Metropolis"), nachdem er 1956 aus den USA nach Deutschland zurückgekehrt war. Bei der Besetzung brachte Lang die amerikanische Schauspielerin Debra Paget, bekannt aus "Die zehn Gebote", mit den deutschen Stars Paul Hubschmid und Walter Reyer zusammen. Die Dreharbeiten der aufwendigen Produktionen fanden unter anderem in den indischen Metropolen Udaipur und Jaipur statt. An den Kinokassen waren die beiden Filme erfolgreich, von der Presse wurden sie jedoch zunächst negativ aufgenommen. Erst später erkannten Kritiker ihre Qualitäten als packende Abenteuergeschichten. Seetha, Tempeltänzerin: Debra Paget
Der Zweiteiler "Der Tiger von Eschnapur" und "Das indische Grabmal" war die erste Regiearbeit von Fritz Lang ("Metropolis"), nachdem er 1956 aus den USA nach Deutschland zurückgekehrt war. Bei der Besetzung brachte Lang die amerikanische Schauspielerin Debra Paget, bekannt aus "Die zehn Gebote", mit den deutschen Stars Paul Hubschmid und Walter Reyer zusammen. Die Dreharbeiten der aufwendigen Produktionen fanden unter anderem in den indischen Metropolen Udaipur und Jaipur statt. An den Kinokassen waren die beiden Filme erfolgreich, von der Presse wurden sie jedoch zunächst negativ aufgenommen. Erst später erkannten Kritiker ihre Qualitäten als packende Abenteuergeschichten.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Paul Hubschmid
Harald Berger
Debra Paget
Seetha
Walther Reyer
Chandra
Claus Holm
Dr. Walter Rhode
Sabine Bethmann
Irene
Valéry Inkijinoff
Yama
René Deltgen
Fürst Ramigani
Angela Portaluri
Peasant
Jochen Brockmann
Padu
Luciana Paluzzi
Seetha's servant
Guido Celano
General Dagh
Richard Lauffen
Browana
Jochen Blume
Asagara - the Engineer
Helmut Hildebrand
Ramigani's servant
Panos Papadopulos
Dagh's messenger
Victor Francen
Penitent
Willy Friedrichs
Voice of Padhu
Fritz Lang
Regie
Werner Jörg Lüddecke
screenplay
Richard Angst
Kamera
Harald Böhmelt
Musik
42630526