Land + Leute
Mit dem Zug ...
Staffel 12, Folge 2 von 2
Reise & Kultur
D 2015
15 Min. (43 Min.)
Stereo
durch Panama
Die Panama Railway wurde 1855 eröffnet und gewinnt heute wieder an Bedeutung. Sie ist rund 75 Kilometer lang und verbindet Panama-Stadt am Pazifik mit der Hafenstadt Cristóbal am Atlantik.
Um Amerika zu durchqueren, haben die Menschen schon immer die schmalste Stelle des Kontinents in Panama benutzt - zunächst zu Fuß, dann auf Pferden und mit Kutschen. Später bauten sie einen Schienenstrang, um ab 1855 mit Zügen größere Waren von Schiff zu Schiff transportieren zu können. Der erste Schienenweg der Panama Railroad liegt mittlerweile über weite Strecken unter Wasser. Über ihn fahren die großen Schiffe hinweg: auf dem Kanal und im aufgestauten Gatun-See. Letzterer ist 1,3 mal so groß wie der Bodensee und versorgt die Kanalschleusen mit Wasser. Die Panama-Canal-Railway wurde entlang des Isthmus während der Jahre 1850 bis 1855 gebaut - also vor dem Bau des Kanals. Ihre Länge beträgt 47 Meilen, das sind 76 Kilometer. Sie verbindet Colón am Atlantischen Ozean mit Ciudad de Panamá am Pazifik. Beim Bau der Strecke unter widrigsten Bedingungen starben schätzungsweise zwischen 6.000 und 12.000 Arbeiter, vorwiegend an Cholera und Malaria. Für die Entscheidung zum Bau des Kanals in Panama spielte die Existenz der Eisenbahnstrecke eine entscheidende Rolle. Während des Kanalbaus wurde auf der Bahnlinie das größte Frachtvolumen pro Zug in der Welt befördert. 43 Teile, täglich montags bis freitags
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