Urlaubsflirt mit gefährlichen Konsequenzen
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Meine Tochter, Kreta und ich
Komödie
Mit einer Traumreise nach Kreta möchte Volker Versäumnisse in der Vergangenheit nachholen. Newcomerin Clara Vogt spielt die selbstbewusste Teenagerin Daphne, die den Bildungsbürger dazu bringt, sich aus seiner Komfortzone der Sagenwelt in die Jetztzeit zu bewegen. Karl Heinz Käfer schrieb das Drehbuch zu dieser subtil-selbstironisch erzählten Vater-Tochter-Komödie, die sich unter der Regie von Nina Grosse zu einem chaotischen Roadtrip im wilden Süden Kretas entwickelt. Volker kann sich kaum etwas Schöneres vorstellen, als Vater einer Tochter zu sein. Über das tatsächliche Leben der 17-jährigen Daphne weiß er jedoch nach der Trennung von seiner Frau viel zu wenig. Mit dem ersten Papa-Tochter-Urlaub, angekündigt als Reise zu Kretas Traumstränden, möchte er das ändern. Was sich der Lektor als Bildungsprogramm überlegt hat, passt allerdings wenig zu den Interessen der Teenagerin. Daphne findet ihren Papa, der fast pausenlos über die Götterwelt referiert, langweilig bis peinlich. Die Reise scheint einem schnellen, desillusionierten Ende entgegenzugehen - bis Daphne den gut aussehenden Barkeeper Dimitri kennenlernt. Auch bei ihrem Papa bahnt sich eine reizvolle Urlaubsbekanntschaft an: Ausgerechnet die attraktive Barbara interessiert sich für den geistreichen Touristen. Das könnte sehr schön sein - wäre Barbara nicht die Verlobte von Manolis, Dimitris eifersüchtigem Onkel. Als dieser von dem Flirt erfährt, wird es gemäß Kretas ebenso antiquiertem wie strengem Ehrenkodex für Volker brandgefährlich. Der Experte für antike Dramen muss schleunigst untertauchen - aber dann ist plötzlich Daphne verschwunden!
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