Die Story im Ersten
Gesellschaft + Soziales
"Die Story im Ersten" geht der Spur nach, wie rechte Gruppen im Verbund mit ausländischen Diensten im Bundestagswahlkampf versuchen, die Wählermeinungen zu manipulieren. Ihre Methode: das Verbreiten von Verschwörungsnarrativen, gezielten Falschinformationen und das Einbrechen in Computersysteme mit dem Ziel, mit gestohlenen Informationen Misstrauen zu säen und Teile der Bevölkerung gegeneinander aufzuhetzen. Bei ihren Recherchen haben die Reporter*innen Insider befragt und sind auf Dokumente gestoßen, die belegen, wie ausländische staatliche Dienste soziale Medien nutzen, um in Deutschland Hass und Desinformation zu verbreiten und insbesondere die Demokratie und ihre Vertreter*innen zu delegitimieren. Auf der Spur nach den Urhebern und Auftraggebern dieser Kampagnen im Netz haben die Autor*innen Marcel Kolvenbach und Marilina Görz y Moratalla über ein halbes Jahr lang die Verbreitung von Desinformation und deren Auswirkung auf den Bundestagswahlkampf verfolgt. Sie haben in dem von Millionen Deutschen genutzten russischen Messengerdienst Telegram recherchiert. Dabei konnten sie sich auch in geschlossene Chat-Gruppen einschleusen. Gemeinsam mit Cyberexperten haben sie die Inhalte dieser abgeschotteten Kommunikation analysiert und dabei auch herausgefunden, welche ausländischen Dienste dabei mitmischen um die Meinungen zu beeinflussen.
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