Erdrückendes Porträt von Kurt Landauer
Landauer - Der Präsident
Biografie
Mit der Machtergreifung der Nazis verliert der Jude Kurt Landauer (Josef Bierbichler) trotz großer Erfolge seinen Posten als Präsident des FC Bayern und wird in Dachau interniert. Aus der Haft entlassen, flieht er in die Schweiz. Nach dem Krieg kehrt er nach München zurück und entscheidet sich zu bleiben und nicht wie so viele in die USA auszuwandern. Dabei muss er sich als Nazi-Opfer mit den noch immer vorhandenen Ressentiments gegen Juden auseinandersetzen. Die Geschichte des legendären Fußballfunktionärs Kurt Landauer: eine lebende Legende, eine Respektperson. Spätestens mit der gewonnenen Meisterschaft 1932 hat der Präsident des erfolgreichen Fußballklubs Bayern München seinen Status als einer der wichtigsten Söhne seiner Stadt sicher. Doch mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 verliert der Jude Landauer seinen Posten. Er wird 1938 in Dachau interniert. Zwei Monate später wird er entlassen und flieht in die Schweiz. Nach dem Krieg kehrt er nach München zurück und wählt den Wiederaufbau, obwohl er seiner Heimatstadt, Deutschland und dem FC Bayern den Rücken kehren, und wie so viele in die USA auswandern könnte. Dabei muss er sich als Nazi-Opfer mit den Deutschen, den Bayern und seinen ehemaligen Freunden, ihrer Kriegsvergangenheit und ihren Ressentiments gegen Juden auseinandersetzen. SCHALOM - 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND
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