Natur + Umwelt
Atlantis
Reise & Kultur
F/I 1991
Ohne Altersbeschränkung
80 Min. (78 Min.)
Ein Ausflug unter die Meeresoberfläche, unkommentiert, nur untermalt von der hypnotischen und berauschenden Musik Eric Serras. Die Kamera fährt durch gewaltige Fischschwärme, die in riesigen Formationen durchs Wasser schweben, und beobachtet den Segelflug von Riesenrochen. Elegant an die Oberfläche schießende Delfine, Seelöwen, Robbenschulen und tauchende Echsen vor den Galapagos-Inseln fehlen ebenso wenig wie bizarre Nachtaufnahmen aus dem Korallenriff. Im Kampf ums Überleben stürzen sich gierige Haie wild auf die Beute und attackieren den von einem Käfig gesicherten Kameramann. Das dokumentarische Werk von Luc Besson präsentiert zu der Musik Eric Serras das Wesen der Natur mit ihren Emotionen, Gemüts- und Entwicklungszuständen wie Liebe, Geburt, Hass oder Verstand. Geleitet durch den Versuch ein tiefes Verständnis für das Leben an sich zu gewinnen, reisten Besson und sein Kameramann Christian Pètron drei Jahre lang um die Welt. Das Ergebnis ist eine beeindruckende Sammlung kristallklarer Unterwasseraufnahmen von unterschiedlichen Kreaturen des Atlantis.
Frustriert darüber, dass er in seinem Film "Im Rausch der Tiefe" sich mehr auf die Schauspieler als auf die Meerestiere konzentrieren musste, entschied sich Luc Besson mit "Atlantist für eine Produktion, die ganz ohne Menschen auskommt. Das gleichnamige 27 Meter lange Schiff durchquerte von Februar 1989 bis Juni 1991 die Weltmeere. An Bord befand sich neben Luc Besson und dem Kameramann Christian Pétron eine bewährte Tauchercrew. Ihre Reise führte sie zum Roten Meer, nach Polynesien, Neukaledonien und Australien, auf die Seychellen, die Bahamas und auf die Galapagos-Inseln, nach Florida und Britisch-Kolumbien bis hin zum Nordpol. Es entstanden brillante Unterwasser-Aufnahmen im CinemaScope-Format - bisher nie gesehene Bilder vom Leben unter Wasser. Untermalt werden sie von den verschiedensten Musikklängen.
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